Praktizierte Systemprothetik

nach Peter Lerch/Prof.Dr.A.Gerber

 

Grundlagen der prothetischen Rehabilitation. Von der Präprothetik über die Relationsbestimmung zur therapeutischen Lösung.

Der Begriff Systemprothetik nimmt nicht Bezug auf die vorherrschende 28er Theorie, sondern auf das systematisch auf den Patienten zugeschnittene Vorgehen. Seit es die Betreuung des Menschen in bezug auf Zähne oder Zahnlosigkeit gibt, kümmert man sich nur um den Erhalt oder die Wiederherstellung der dentalen Strukturen. Selten wird das masticatorische System, weniger noch der Mensch als Ganzes in seinen Zusammenhängen berücksichtigt. Die meisten Funktionsstörungen sowie Zerstörungen der dentalen Funktionseinheiten sind in dieser Nichtberücksichtigung oder in Unkenntnis begründet. Die Strategie des menschlichen Seins liegt in der Aktio und Reaktio sowie in der Kausalbeziehung zur psychischen und physischen Genese. Die Akzeptierung des Menschen als Ganzes ohne Berücksichtigung seines dentalen Zustandes sind grundlegenden Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wiederherstellung des masticatorischen Systems. Die Ganzheitsanalyse nach Lerch verfolgt die logische Konsequenz der physiologischen Entwicklungen, d. h. das Erleben physischer wie psychischer Art. Ebenso sind soziale Aspekte verantwortlich für den Zustand des Menschen im Zeitpunkt der analytischen Erfassung.

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